Der Teenagerdrogentest HC04

Lesen Sie hier die wichtigsten Informationen zur Haaranalyse - Teenagerdrogentest HC04.




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                                         Die Technologie der Haaranalyse


Die Haaranalyse ist nach Ansicht von Wissenschaftlern, neben dem Nachweis von Drogenrückständen auch bei der Suche nach Dopingmitteln wie Nandrolon und Anabolika ein geeignetes Instrument.

Das menschliche Haar ist als Archiv für Menge, Zeitraum und Form des Drogenkonsums zu betrachten. Konsumabhängig reichern sich die Rückstände in unterschiedlichen Konzentrationen in der Haarwurzel an.


Von der Haarwurzel an, wachsen die menschlichen Haare mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von etwa einem Zentimeter pro Monat.

Charakteristische Spurenreste jedes Drogentyps machen es möglich, dass bei entsprechend langem Haar die Drogenkarriere einer Person vollständig zurückverfolgt werden kann.

Schwierigkeiten ergeben sich lediglich in Fällen, in denen ein einmaliger Konsum vorliegt. Häufiger Konsum hingegen, lässt sich durch eine Haaranalyse zweifelsfrei nachweisen, zumal die Möglichkeiten der Manipulation - im Gegensatz zu Urin- und Blutproben – nahezu ausgeschlossen sind.

Am Anfang jeder Untersuchung steht das chemische Waschen der Haare. Anschließend werden diese, von äußeren Ablagerungen gereinigt, in einer Kugelmühle zu feinem Haarmehl gemahlen, in welchem alle potentiellen Drogenrückstände vorhanden sind. In Abhängigkeit vom Zustand der zu testenden Haare, kann dieser Schritt bis zu 24 Stunden dauern.

Für den Nachweis von Drogenrückständen sind im Rahmen der chemischen Spurenanalyse verschiedene Chemikalien im Einsatz, wobei für jede Stoffgruppe andere Chemikalien notwendig sind. Drogen wie Cannabis und Kokain sind in ihrer Struktur zu unterschiedlich, um sie analog von der Probe zu trennen und zu konzentrieren.

Das aufwendige Verfahren der Gaschromatographie / Massenspektrometrie ( gc/ms ) macht es somit möglich, Rückstände von Drogenkonsum im Haar eindeutig zu belegen.